• Gnus im Kalahari Sand unter Kameldornbäumen

Die Kalahari

  • Zeitlose Abgeschiedenheit

  • Kameldornbaum-Savannen auf wogenden Kalahari-Dünen

  • Rote Dünen, blauer Himmel

Namibia Karte - Spitzkoppe und Erongo

Die Kalahari

Die Kalahari hat keine so hohen Dünen wie die Namib. Die Dünen hier sind etwa 10-30 Meter hoch und rollen wie endlose Wellen durch die Landschaft. Auch sonst hat sie keine Superlative.

Die Magie der Kalahari liegt in ihrer Stimmung.

Zeitlos abgeschieden stossen Ihre roten Sanddünen an den unendlich weiten Himmel. Gräser, Tierherden und Kameldornbäume nehmen ihr jeden Anschein von Wüste.

Zwischen den Dünenkämmen liegen versteckte Täler, in denen Antilopen grasen. Die Farben leuchten zu jeder Tageszeit anders.

Im Morgenlicht wirbeln die Antilopen, Oryxe, Gnus, Elands, Staub auf, der sie mit den ersten Sonnenstrahlen in goldenes Licht taucht.

Am Ende des Tages zaubert die Sonne ein Leuchten um die Umrisse der Tiere. Die Sonne scheint in allen Schattierungen des Rot. Im letzten Licht verläuft die Farbe des Himmels ins Blau und gibt die ersten hellen Sterne und Planeten frei.

Dann legt sich dunkle Nacht über die Kalahari und nachtaktive Tiere übernehmen das Feld. Geckos bellen, vielleicht heulen Hyänen oder Schakale, brüllen Löwen.

Der grosse Durst

Die Kalahari ist keine echte Wüste, sie  erhält wesentlich mehr Regen als die Namib (250-600 mm anstatt von 20-250 mmm).

Aber sie hat kaum Quellen oder Oberflächenwasser. Daher heisst sie in der Sprache der Tswanas „der grosse Durst“ oder „wasserloser Platz“.

Und doch ist sie das Zuhause von zahlreichen und höchst unterschiedlichen Tieren – Insekten, Reptilien, Vögel, Erdhörnchen, grosse Antilopenherden, Giraffen, und Raubtiere, deren Könige Löwen mit schwarzer Mähne sind.

Alle müssen sich anpassen und mit wenig Wasser auskommen, auch der Mensch.

Buschleute/ San in der Kalahari

Faszinierend ist die Kultur der Buschleute.

Sie waren die ersten Menschen hier und sind wohl immer noch die einzigen, die hier dauerhaft ohne technische Hilfsmittel über leben könnten. Berühmt sind die mit ihnen und über sie gedrehten Filme „Die Götter müssen verrückt sein“.

Allerdings können die Buschleute auch hier in der abgelegenen Kalahari nur noch an wenigen Orten so leben, wie sie es über Jahrtausende taten. Heute müssen sie sich nicht mehr an die Härte der Natur, sondern das moderne Leben anpassen.

Auf einigen Lodges stellen sie ihre alte Lebensweise den Besuchern vor. Auch wenn man kein Wort ihrer Sprache spricht, wird man ihren mit Gesten und theaterreifen Vorführungen untermalten Erzählungen gut folgen können, und oft herzlich lachen.

Buschleute sind geborene Geschichtenerzähler.

Die Magie der Kalahari erschliesst sich nur dem aufmerksamen Beobachter. Je länger man bleibt, desto mehr davon wird sich offenbaren.

Der grosste Teil der Kalahari liegt in Botswana

Der Kgalagadi Transfrontier Park liegt in Südafrika und Botswana, ist aber durch Grenzposten von Namibia aus erreichbar. Der Kalahari Gemsbock Park liegt tief in Botswana.

Doch auch in Namibia lässt sich die südliche Kalahari erleben.

Da es hier keine Löwen gibt, kann man wandern. Eines der besten Segelflugzentren liegt in der namibischen Kalahari.

Oder man geniesst einfach nur die Magie der rollenden Dünen.

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