Der Caprivi-Streifen (die Kavango und Zambezi Regionen) – Safari-Abenteuer in Namibias grünem Wasserparadies
3 Gründe, warum der Caprivi in Ihre Namibia-Route gehört
Wer Namibia nur als Wüstenland kennt, hat den Caprivi noch nicht erlebt. Drei Gründe, warum dieser grüne Zipfel im Nordosten auf Ihrer Route nicht fehlen sollte:
- Große Tierherden Elefanten, Büffel, Flusspferde und Krokodile an frei fließenden Flüssen – mit etwas Glück Herden von hunderten Tieren auf einmal und afrikanische Dörfer zu einem authentischen Afrikaerlebnis vereint.
- Vier Länder, ein Abstecher Viktoria Fälle (Zimbabwe/ Zambia), Okavango Delta, Chobe Nationalparks (Botswana), Hwange Nationalpark (Zimbabwe) – alles ist von hier aus erreichbar.
- Ursprüngliches Afrika mit tollen kleinen Unterkünften Dörfer unter riesigen Bäumen, lebende Museen der Kavango-Völker, kleine Camps direkt am Fluss – günstiger als in Botswana und leichter zu erreichen.

Barbara ist in Deutschland geboren, ist aber seit 20 Jahren in Namibia zu Hause. Sie ist aus echter Leidenschaft zur Expertin für Reisen in Namibia und Botswana.
Die Themen dieses Artikels:
Wieso ist der Caprivi Streifen eine Reise wert?
Der Caprivi Streifen ist Namibias „Okavango Delta“
Die meisten kennen Namibia als Wüstenland.
Aber Namibia hat eine grüne Seite, die ziemlich unbekannt ist:
den Caprivi Streifen ganz oben im Nordosten.
Hier erlebt man ein Afrika, wie man es sich vorstellt:
Große Elefanten- und Büffelherden, Nilpferde, viel Grün, hohe Bäume und fließende Flüsse.
Der Caprivi Streifen (oder Zipfel) in Namibia ähnelt dem berühmten Okavango Delta in Botswana sehr.
Ein Fluss-Delta gibt es hier zwar nicht. Aber die völlig unregulierten, frei fließenden Flüsse treten in guten Regenjahren über ihre Ufer und schaffen paradiesische Wasserwelten fast wie im Okavango Delta.
Im Caprivi Streifen leben zwar mehr Menschen als im Okavango Delta. Es gibt Dörfer und den Trans Caprivi Highway. Das Okavango Delta ist völlige Wildnis.
Aber in Namibia ist es einfacher und günstiger den Safari Traum von Afrika auf einer Rundreise zu erleben.
Der Caprivi ist anders als der Rest Namibias: Es gibt permanent fließende Flüsse (und 3x mehr Regen)
Eigentlich ist Namibia ja ein trockenes Land.
Sogar die meisten Flüsse in Namibia sind Trockenflüsse. Sie fliessen nur, wenn es in ihrem Einzugsgebiet geregnet hat. Grosse Trockenflüsse sind z. B. der Ugab, der Huab, der Swakop oder der Kuiseb.
Aber Namibia hat auch fünf permanent fliessende Flüsse, allesamt entlang der Landesgrenzen.
Im Nordwesten trennt der Kunene Namibia von Angola, im Süden liegt der Oranje an der Grenze zu Südafrika.
Drei permanente Flüsse sind es hier im Nord-Osten:
- der mächtige Zambezi (oder Sambesi)
- der Kwando (in Botswana heisst er Linyanti oder Chobe) und
- der Kavango (in Botswana heisst er Okavango).
Ausserdem regnet es im Caprivi Streifen während der Regenzeit (ca November bis März) durschnittlich etwa 900 mm pro Jahr. Das ist ungefähr so viel wie in München und dreimal so viel wie sonst in Namibia.
Die permanenten Flüsse und der gute Regen machen den Caprivi Streifen zum grünen Paradies Namibias.
Wegen des Caprivi Zipfels können Sie von der trockensten Wüste (der Namib) bis zu grünen Wasserwelten mit Papyrus und Schilf alles erleben, ohne Namibia zu verlassen.
Dass es diesen grünen Streifen gibt, ist kolonialem Größenwahn zu verdanken. Aber dazu mehr weiter unten (Woher kommt der Name „Caprivi Streifen“?).
Im Caprivi Streifen das „wirkliche Afrika“ erleben
Der Der Caprivi ist ein Muss, wenn Sie das „wirkliche Afrika“ erleben möchten.
Wenn Sie von Süden kommen, dann werden sie spätestens in der Stadt Rundu (Kavango West Region) merken, dass Sie bisher gar nicht in Afrika waren.
Zumindest nicht in einem Afrika wie diesem.
Denn hier entspricht (fast) alles viel mehr den gängigen Klischees von Afrika:
Hütten, Ziegen, Rinder, Hunde, viele Menschen, Waren und auch Müll, alles entlang der Strasse.
Zuvor, weiter im Süden, gab es eingezäunte Aufgeräumtheit.
Nun herrscht ein buntes Treiben.
Die Zäune fehlen hier.
Stattdessen nesteln kleine Basthütten-Dörfer unter riesigen Jackalberry-Bäumen.
Auf den Feldern dazwischen wächst Mahangu (eine Art Hirse) oder Mais, zwischendrin auch mal Bäumchen wie der „Corky Monkey Orange“ (Strychnos spinosa). Seine Früchte sind eine Delikatesse, sie schmecken wie eine Mischung aus Banane, Ananas und Orange.
Auch dem Bild von Afrika enspricht, dass es hier immer noch grosse Elefanten- und Büffelherden gibt.
Mit etwas Glück kann man hier Herden von hunderten Tieren erleben.
Auch Löwen und sogar Wilde Hunde (das bedrohteste Raubtier des südlichen Afrikas) gibt es noch.
Und die mächtigen Bäume schaffen eine ganz andere Landschaft, als im Süden Namibias.
Die Landschaft im Caprivi ist ganz anders
Flach ist es hier.
Die Caprivi Region liegt im Kalahari Sandveld, hier gibt es keinen Hügel, keinen Berg.
Nicht einen.
Der Rest Namibias punktet ja gerade mit seinen irren Berglandschaften.
Hier dagegen sind es die Wasserwelten und die Tiere, die den Besucher in ihren Bann ziehen.
Die Flüsse sind weitestgehend ungezähmt!
Sie fliessen frei in ihren alten Betten und überfluten während der Regenzeit ihre Schwemmgebiete, so wie sie es seit Urzeiten tun.
Während der Trockenheit grasen in den Überschwemmungsgebieten Antilopen, Elefanten und Rinder.
Während der Regenzeit verlassen die Flüsse ihre Betten und schaffen seichte Seen, die bis zum Horizont reichen.
Die Menschen und Kulturen des Caprivi Streifens erleben
Vor Jahrhunderten haben sich einige Bantu-Stämme aus Zentralafrika hier niedergelassen.
Sie haben den enormen kulturellen Reichtum dieser Region begründet.
Viele unterschiedliche Stämme leben heute hier: Hambukushu, Mafwe, Kavangos,Losi, Ju/’Hoansi, Mbunza, und mehr.
Die Menschen hier leben mit dem Land.
Subsistenzlandwirtschaft ist noch immer die Lebensgrundlage vieler Menschen hier.
Sie halten Vieh, vor allem Rinder und Ziegen und bauen ihr eigenes Getreide an. Oft ist es Mahangu, eine Form von Hirse, die sehr widerstandsfähig und gut an die Bedingungen angepasst ist.
Ausserdem gibt es viele Arten von Bohnen, Spinat und Früchten.
Die extrem leckere Monkey Orange, sollten Sie auf keinen Fall verpassen, wenn diese gerade reif sind.
Und hier wird sogar Fisch gegessen. Der ist im Rest Namibias eher unbeliebt. Sogar Süsswasserfisch gibt es hier.
Auf den Märkten können Sie den ganzen kulinarischen Reichtum der Region bewundern.
In sogenannten Lebenden Museen stellen einige Stämme ihre Kultur vor. Lebende Museen sind eine tolle und entspannte Möglichkeit die Menschen Namibias und ihre Kulturen authentisch kennenzulernen.
Der Caprivi ist hier Tor nach Botswana und zu den Viktoria Fällen
Der Caprivi ist Ihr Tor nach Botswana – Planen wir gemeinsam Ihre Kombinationsreise.
Woher kommt der Name Caprivi-Streifen?
Leo von Caprivi war deutscher Reichskanzler zu der Zeit, als die Region Teil von Deutsch-Südwest Afrika (heute Namibia) wurde.
Unter Leo von Caprivi wurde 1890 mit England im Helgoland-Sansibar-Vertrag ausgehandelt, dass dieser Landzipfel in Afrika Teil des deutschen Reiches werden sollte – im Tausch gegen Zanzibar (auch das strategisch wichtige Helgoland war Teil des Geschäfts).
Das Ziel der Deutschen war es, eine Landverbindung nach Deutsch-Ost Afrika (Tanzania) zu schaffen.
Dazu kam es aber nicht mehr, der erste Weltkrieg beendete die deutschen Kolonial-Ambitionen.
Der Name Caprivi-Streifen ist also eine kolonialer Name.
Politisch korrekt spricht man heute von den Regionen Kavango West, Kavango Ost und der Zambezi Region.
Aber der alte Name ist immer noch gebräuchlich.
Sogar die Menschen der Region benutzen ihn noch. Manche nennen sich immer noch Caprivianer.
Ich werde der Einfachheit halber auch den Namen Caprivi verwenden, auch wenn es politisch nicht ganz korrekt ist.
Die Nationalparks im Caprivi – Bwabwata, Mudumu, Nkasa Rupara (Mamili)
Eine kurze Beschreibung der Nationalparks im Caprivi Streifen
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Bwabwata-Nationalpark Dieser Park ist ein riesiges Schutzgebiet, das Mensch und Tier vereint. Besonders hervorzuheben sind die beiden westlichen Kernzonen: Die Mahango Core Area am Westufer des Okavango ist berühmt für ihre riesigen Affenbrotbäume (Baobabs) und die hohe Dichte an Elefanten und seltenen Antilopen. Diesen Teil kann man sehr einfach als Selbstfahrer besuchen. Die Buffalo Core Area am Ostufer bietet hingegen weite Überflutungsflächen, die oft spektakuläre Sichtungen von großen Büffelherden und Raubtieren ermöglichen. Das Wegenetz am Ufer kann verwirren. Als Selbstfahrer besser nur in der Trockenzeit.
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Mudumu-Nationalpark Geprägt durch den Kwando-Fluss, besteht dieser Park aus einer Mischung aus dichten Mopane-Wäldern und offenen Auenlandschaften. Mudumu ist weniger erschlossen und bietet ein sehr authentisches, wildes Safari-Erlebnis. Es ist ein Hotspot für Vogelliebhaber und bekannt für seine Wanderkorridore, die von großen Elefantenherden auf ihrem Weg zwischen Botswana und Sambia genutzt werden.
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Nkasa-Rupara-Nationalpark (Mamili): Der Park besteht aus einem komplexen Labyrinth aus Kanälen, Schilfinseln und Lagunen. Da große Teile des Parks während der Flutzeit unter Wasser stehen, ist er ein Paradies für wasserliebende Tiere. Für Selbstfahrer ist dieser Park, wie auch die anderen Parks, nur bedingt geeignet und nur während der Trockenzeit.
Ausser für die Mahango Core Area in Bwabwata empfehle ich für alle Parks geführte Pirschfahrten und Bootssafaris zu unternehmen. Die Parks sind schlecht ausgeschildert, mit einem verwirrenden Netz an sandigen, schlammigen Pisten. Die Guides der Lodges und Camps kennen die Gegenden und wissen, wo man zu welcher Jahreszeit am besten Tiere findet.
Welche Tiererlebnisse sind Nationalparks im Caprivi (Bwabwata, Mudumu, Nkasa Rupara (Mamili) möglich?
Die Nationalparks im Nord-Osten Namibias sind spektakuläre Kleinode.
Sie sind wenig bekannt und längst nicht so besucht wie zum Beispiel der Etosha Nationalpark.
Aber die Erlebnisse hier können dem Okavango Delta ebenbürtig sein!
Dank seiner wasserreichen Landschaft mit Flüssen, Sümpfen und üppiger Vegetation kommen hier Tierarten vor, die im trockenen Süden Namibias nicht heimisch sind oder dort allenfalls in eingezäunten Reservaten als eingeführte Bestände existieren:
Afrikanische Büffel, Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatungas (aquatische Antilopen), Pukus, Wasserböcke sowie die seltenen Rappen- und Pferdeantilopen.
Auch Elefanten durchstreifen den Streifen in großen Herden, und selbst seltene Arten wie der Afrikanische Wildhund und der Litschi-Moorantilope (Lechwe) haben hier ihren südwestlichsten Verbreitungsraum.
Große Herden an Wildtieren
Das Besondere sind die großen Tier-Herden, die mächtigen Bäume und die Wasserwelten.
Vor allem Elefanten ziehen hier noch immer zwischen den Ländern der Menschen (Angola, Botswana, Namibia, Sambia) umher. Für sie gibt es keine Grenzen.
Elefantenherden überqueren regelmäßig den Linyanti (Chobe) zwischen Botswana und Namibia, so wie sie es seit Urzeiten tun.
Sie werden es nie vergessen, wenn sie einmal nahe einer solchen Herde im Busch gestanden haben!
Wo sie hinschauen sind Elefanten!
Hunderte sind es!
Sie hören das Grummeln ihrer Bäuche, ihr Trompeten. Sie hören wie sie Gras ausrupfen und durchs Wasser platschen. Sie nehmen wahr, wie die Elefanten den Rüssel nach oben krümmen, um den Geruch der Menschen besser zu analysieren.
Wenn sich dann auch noch eine Büffelherde von der anderen Seite nähert sind Sie mittendrin in einem Spektakel, das nur Afrika inszenieren kann.
Dann erwachen alle Sinne, und Sie sind einfach nur noch im hier und jetzt.
Wenn über einem afrikanischen Fluss die Sonne untergeht und Sie die Hippos im Fluss grunzen hören, werden Sie die verrückte Welt da draussen vergessen und erkennen, welch ein Schatz die unberührte Natur hier ist.
„Dagga Boys“ – nicht immer gut gelaunte, ältere Büffel-Bullen. So ein Büffel kann bis zu 900 kg schwer werden!
Die Erlebnisse in den Nationalparks im Nordosten Namibia’s sind mit dem Okavango Delta in Botswana vergleichbar!
Die Lodges und Unterkünfte in Namibia sind aber oft günstiger und leichter zu erreichen.

Was ist in den Nationalparks im Caprivi anders als in Etosha?
All diese Nationalparks – Bwabwata, Mahangu, Mudumu, Nkasa Rupara (Mamili) – unterscheiden sich grundlegend von Etosha.
Nicht nur, weil es hier mehr Wasser gibt und in den Parks sogar Flüsse fliessen.
In und um diese Parks leben Menschen.
Der Bwabwata Nationalpark ist einzigartig, weil er es sogar fördert, dass Menschen und wilde Tiere den Lebensraum teilen.
Elefanten, Büffel, Löwen und sogar Wilde Hunde bewegen sich noch weitgehend frei, es gibt wenige Zäune, die die Wanderungen der Tiere behindern.
Das Leben geht hier seinen Lauf, so wie es schon seit Urzeiten ist.
In Afrika koexistieren Menschen und Wildtiere bis in die heutige Zeit.
Aber das führt natürlich auch zu Konflikten.
Viele Massnahmen für den Naturschutz drehen sich hier darum, diese Konflikte zu reduzieren.
Und auch der Tourismus trägt, wenn er nachhaltig ist, dazu bei, diese einzigartige Welt zu schützen.

Es kann jederzeit passieren, dass Elefanten auf die Strasse laufen (oder Wilde Hunde). Die Warnschilder müssen also durchaus ernst genommen werden.
Durch all diese Parks führen auch öffentliche Strassen. Die Strasse durch den Bwabwata Nationalpark führt nach Katima Mulilo und zu den Grenzübergängen nach Zambia (Shesheke) und Botswana (Ngoma Bridge).
Es gibt keine Zäune und keine Eingangstore. Verlässt man die öffentliche Strasse, besucht man den Park und muss daher vorab an einem der Büros Eintritt bezahlt haben. Wegen des Dicksandes ist dafür unbedingt ein Allrad-Fahrzeug und entsprechende Fahrerfahrung notwendig.
Jederzeit kann eine Elefantenherde oder ein Rudel Wilder Hunde die Strasse kreuzen. Schilder warnen davor.
Fahren Sie vorsichtig!
KAZA – Die Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area
Im Kavango-Zambesi-Schutzgebiets-Netzwerk arbeiten fünf Länder zusammen, um Naturschutzgebiete zu verbinden. Namibia, Botswana, Zambia, Zimbabwe und Angola haben sich zusammengetan, um Wildtieren wieder mehr Raum zu geben. Durch Korridore zwischen den Nationalparks soll es den Wildtieren wieder ermöglicht werden, alten Wanderrouten zu folgen.
Doch nicht nur Wildtiere sollen sich in KAZA frei bewegen können, sondern auch Besucher. Das Ziel ist es, dass Touristen das gesamte Gebiet besuchen können, ganz ohne Grenzübertritte und Zollformalitäten. Ein Stempel für KAZA!

Links eine Karte der „KAZA“ Region, rechts eine Karte des westlichen Caprivi-Streifens (Zambezi Region).
Welche Unterkünfte und Aktivitäten gibt es im Caprivi Streifen?
Es gibt keine bzw wenige Unterkünfte in den Parks, aber rundherum gibt es schöne Lodges und Campingplätze.
Sie haben eine grosse Auswahl an idyllischen, malerisch gelegenen Camps und luxurösen Lodges.
Hausboot-Safaris sind möglich und mehrtägige geführte Bootstouren hinein ins Herz der wilden grünen Welt.
Sie können geführte Busch-Wanderungen unternehmen, auf einem Sundowner-Bootcruise die Abendstimmung geniessen, auf einer Mokoro Ausflug den Busch und die Wasserwelten hautnah erleben, Hippos und Krokodilen näher kommen und in Lebenden Museen die Kulturen der Menschen erleben.
Oder Sie geniessen einfach die paradiesische Aussicht vom Sundowner-Deck Ihrer Unterkunft.
Mokoro-Touren – am besten in Botswana
Diese Wasserwelten erleben Sie am besten mit einem Mokoro (kleines Kanu lokaler Bauweise mit zwei Sitzen und sogenanntem „Poler“ – ein Mokoro-Kapitän(in) der das Kanu steuert und antreibt). Oder mit einem kleinen, möglichst leisen Motorboot.
Es ist still, das Wasser glitzert und plätschert, Sie hören den Ruf des Schreiseeadlers. Auf den Seerosen schreitet ein Blatthünchen (Jacana, Actophilornis africanus) übers Wasser. Der Poler deutet nach vorn auf die Hippos im Wasser, denen Sie sich vorsichtig nähern. Sie beobachten sie eine Weile aus respektvollem Abstand, dann folgen Sie wieder dem Fluss… Ein einzigartiges Naturerlebnis!
Mokoro Touren unternimmt man am besten in Botswana – denn nur das eigentliche Okavango Delta hat die kleinen, von Nilpferden geöffneten Kanäle (Channels), für die Mokoros das ideale Fortbewegungsmittel sind. In Namibia sind Ausflüge auf Kleinbooten ein wunderschönes Erlebnis.
Erleben Sie die faszinierende unberührte Schönheit afrikanischer Wildnis bei einem unvergesslichen Mokoro-Ausflug – hier finden Sie mehr Informationen.
Das könnte Ihre Reise in den Caprivi Streifen sein:
Die Reiseidee „Wüste & Wasser“ zeigt Ihnen, wie eine Reise zu Namibias zentralen Highlights und den Caprivi Streifen aussehen kann.
Tipp: Verbinden Sie diese Reise mit den Viktoria Fällen und Botswana!
Oder machen Sie mit diesem Baustein Ihren Traum vom Okavango Delta wahr!
Was ist die beste Reisezeit für den Caprivi Streifen?
Als die beste Reisezeit für den Caprivi wird die Trockenzeit, also die Monate Juni bis Oktober, angesehen.
Dann haben die Regenfälle aufgehört und es wird wieder kühler. Im Sommer kann es im Caprivi Streifen feucht-heiss sein, vor allem, wenn es nicht viel regnet.
Nach einer guten Regenzeit finden sich überall Überflutungsgebiete, die mit zunehmender Trockenheit kleiner werden – bis hoffentlich die nächste gute Regensaison kommt.
In der Trockenzeit sind die Pisten in den Nationalparks besser befahrbar, weil sie generell trocken sind. Allerdings rate ich generell (es gibt Ausnahmen) auch in der Trockenzeit dazu, im Caprivi Streifen/ der Zambezi Region geführte Pirschfahrten mit einem Guide zu machen.
Je weiter sich das Wasser zurückzieht, desto mehr konzentrieren sich die Tiere um die verbleibenden Wasserstellen.
Das Malariarisiko wird in der Trockenzeit generell als geringer eingeschätzt.
Aber man kann das auf keinen Fall generalisieren!
Die Grüne Saison
Auch im Sommer, bzw während der Regenzeit (ca November bis April) sind tolle Tiersichtungen möglich.
Und es muss nicht unbedingt heiss sein, vor allem nicht, wenn es regnet. Es regnet auch selten den ganzen Tag.
Die „grüne Saison“ hat auch ihre Vorteile:
- Viele Unterkünfte sind in der Nebensaison erheblich billiger und leichter verfügbar.
- In schlechten Regenjahren kann man die gefluteten Wasserwelten so richtig nur während der Regenzeit erleben.
Es gibt Lodges, da reicht das Wasser dann bis zur „Haustür“ und die Elefanten und Nilpferde laufen durchs Camp. Während der Trockenzeit dagegen ziehen sich die Herden dorthin zurück, wo genügend Wasser zu finden ist. - Es kann phantastisch sein, Vögel zu beobachten.
- Oft gibt es Jungtiere zu sehen.
- Es ist wunderbar grün.
Mehr zum Thema Wetter und Klima finden Sie im Artikel Was ist die beste Reisezeit für Namibia?.
Meine Gäste berate ich gern zur besten Reisezeit und der Auswahl der Unterkünfte und Aktivitäten.
Mittlerer Niederschlag und Temperaturen für die Zambezi Region, Namibia, C) Weather & Climate
Die beste Reisezeit für den Caprivi Streifen/ die Zambezi Region in Namibia hängt also davon ab, was sie möchten und wie hitzebeständig Sie sind.
Reisen Sie nicht im Januar (oder generell im afrikanischen Sommer), wenn Sie Wärme nicht vertragen.
Auf einer Rundreise Windhoek über Maun zurück nach Windhoek haben Sie ein ultimatives Afrika-Erlebnis (wenn Sie ausreichend Zeit dafür haben!).
Eine andere Alternative ist eine Reise von Windhoek nach Victoria Falls in Zimbabwe oder Livingstone in Zambia.
Eine Mokoro-Ausflug (halber Tage, ganzer Tag, 1 oder 2 Nächte mit Camping möglich) lässt sich als Baustein in Ihre Reise einbauen.
Erleben Sie den Caprivi Streifen – Mehr Namibia Reiseideen
Möchten Sie nach Namibia oder Botswana reisen?
Möchten Sie eine gut organisierte, massgeschneiderte Reise mit vielen tollen Erlebnissen ohne grossen Aufwand?
Sie haben keine Zeit hunderte Stunden in Foren, Facebook Gruppen, Reisebüchern und mit Internetsucherei zu verbringen?
Ich lebe in Namibia und berate Sie.
Freuen Sie sich auf Ihre Reise nach Namibia, wir erledigen den Rest.























