Was ist die beste Reisezeit in Namibia und wann lohnt sich Ihre Reise wirklich?
Als beste Reisezeit für Namibia gelten die Monate Mai bis Oktober/ November – besonders für Safaris und Rundreisen, mit dem Ziel, viele Tiere an Wasserlöchern zu sehen und für den Nordosten (Caprivi Streifen) und den Nordwesten (Kaokoveld).
Aber Namibia ist das ganze Jahr über ein tolles Reiseziel und jede Jahreszeit hat ihren Reiz.

Barbara ist in Deutschland geboren, ist aber seit 20 Jahren in Namibia zu Hause. Sie ist aus echter Leidenschaft zur Expertin für Reisen in Namibia und Botswana.
Der Sommer/ die Regenzeit (November bis März) können grüne Landschaften, Jungtiere, weniger Touristen und bis zu 30% günstigere Preise bieten (vor allem in exklusiven Unterkünften).
Und wem Fotografie in klarem Licht und mit blauem Himmel wichtig ist oder wer wandern möchte, findet von Mai bis Juli/ August die besten Bedingungen.
Ich lebe seit vielen Jahren in Namibia und plane maßgeschneiderte Reisen für anspruchsvolle Gäste.
Meine Antwort auf die Frage zur besten Reisezeit lautet: Es gibt keine pauschale Empfehlung. Namibia ist immer eine Reise wert. Entscheidend ist, was Sie erleben möchten, wohin Sie reisen möchten und wann Sie reisen können.
Die beste Reisezeit ist nicht nur eine Frage des Wetters – sondern der Reisegestaltung insgesamt.
Sie erfahren in diesem Artikel:
Wann ist es in Namibia am schönsten? Wann sieht man am meisten Tiere? Wann ist es am wärmsten? Wann kann es regnen?
Hier finden Sie alles Wichtige über die beste Reisezeit und das Klima und Wetter in Namibia.
Und Sie bekommen alle notwendigen Infos, damit Sie sich für die für Sie beste Reisezeit entscheiden können.
- Wieso Namibia das ganze Jahr über ein tolles Reiseziel ist
- Die Vor- und Nachteile der Reisezeit in Namibia – Monat für Monat
- Die beste Reisezeit für Namibia nach Ihrer Reiseart
- Das Klima in Namibia
- Zusammenfassung und Überblick der Reisezeiten in Namibia
- Meine Empfehlung für die beste Reisezeit für Ihre Namibia-Reise
- ❓ FAQ – Beste Reisezeit Namibia
Was mein Lieblings-Reisemonat ist verrate ich ganz am Ende dieses Artikels.
Wieso Namibia das ganze Jahr über ein tolles Reiseziel ist
Viele denken: In Namibia ist es heiß.
So einfach ist die Sache aber natürlich nicht.
Denn es gibt Gegenden in Namibia, wo das ganze Jahr über angenehmes bis kühles Klima herrscht. Und im Winter kann es sogar richtig kalt werden.
Ich lese auch immer wieder, die beste Reisezeit für Namibia seien Juli bis Oktober.
Im Etosha Nationalpark kann man dann tatsächlich oft sehr viele Tiere an den Wasserlöchern sehen. Und im Caprivi Streifen sammeln sich dann oft große Herden von Büffeln und Elefanten. Aber man sieht in anderen Monaten auch oft viele Tiere und Raubtiere, Vögel, Schildkröten, Jungtiere, etc kann man oft während der Regenzeit besser beobachten.
Während der Regenzeit kann angenehm kühl sein, wenn Wolken das Land bedecken. Oder es kann heiß sein, wenn sich der Regen ankündigt. Nach einer guten Regenzeit können die Landschaften Namibias in sattem Grün und Gold besonders reizvoll sein.
Namibia ist ein ganzjähriges Reiseziel und jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Am besten sollte man Namibia zu jeder Jahreszeit gesehen haben.
Lesen Sie mehr darüber wie eine gute Regenzeit Namibia verzaubert.
Die Vor- und Nachteile der Reisezeit in Namibia – Monat für Monat
In dieser Infografik finden Sie die wichtigsten Charkteristiken der verschiedenen Jahreszeiten in Namibia:
Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Jahreszeiten in Namibia für Wildtiere beobachten, Fotografie, Wandern und die verschiedenen Regionen:
Reisezeit: März/ April/ Mai – Ende der Regenzeit und Anfang des Winters
Vorteile der Reisezeit März bis Mai
Nachteile der Reisezeit März bis Mai
Wofür ist März bis Mai die beste Reisezeit in Namibia: Botanik, Fotografie, Vogelbeobachtung, Jungtiere sehen
Reisezeit: Juni bis Oktober – Winter und Anfang des Sommers
Vorteile Reisezeit Juni bis Oktober
Nachteile Reisezeit Juni bis Oktober
Wofür ist Juni bis Oktober die beste Reisezeit in Namibia: Campen, Wildbeobachtung, Astronomie, Fotografie, Reisen in den Nord-Osten (Zambezi Region/ Caprivi) und Botswana, alle, die Hitze schlecht vertragen (Mai bis August)
Reisezeit: November bis Februar – Sommer und Regenzeit
Vorteile Reisezeit November bis Februar
Nachteile Reisezeit November bis Februar
Wofür ist November bis Februar die beste Reisezeit in Namibia: Reisen an die Küste, Wassersport (z. B. Surfen), Segelfliegen und Paragliding (besonders Februar), Fotografie, Jungtiere beobachten und besondere Tiererlebnisse, für alle die leicht frieren und/ oder es gern wärmer haben.
Zusammenfassung der Monate
März/April/ Mai
Juni/ Juli/ August/ September/ Oktober
November/ Dezember/ Januar/ Februar
Die beste Reisezeit für Namibia nach Ihrer Reiseart
Hier meine persönlichen Empfehlungen für die beste Reisezeit, je nachdem, was Sie in Namibia erleben möchten (das heißt aber nicht, dass diese Erlebnisse in anderen Monaten weniger schön oder nicht möglich sind):

Flugsafari: Juli – September
Optimale Sichtweiten für Flüge über Namib und Etosha, meist klarer Himmel, gute Tierbeobachtungen in Nationalparken und privaten Reservaten


Fotografie: Mai bis Juli oder Januar bis März
Mai bis Juli: klares Licht, kein Dunst, leuchtende Farben, Januar bis März: dramatische Wolken, grünes Land, spektakuläre Sonnenuntergänge
Wandern: Mai bis Juli
Kühlere Tage, geringe Regenwahrscheinlichkeit


Sterne und draußen schlafen: Mai bis Oktober
Geringe Regenwahrscheinlichkeit, kaum Wolken, klare Nächte
Budget-Bewusste Premium-Reise: Januar – März
Gleiche Top-Lodges, bis zu 30 % günstigere Preise


Kaokoveld und Caprivi Streifen: Mai bis Oktober
Geringe Regenwahrscheinlichkeit, geringes Risiko abkommender Trockenflüsse
Honeymoon / Romantik: Mai bis Juli
Sternenhimmel, Lagerfeuer, wenig Touristen, kühle Nächte


Botanik & Vogelkunde: Dezember – Mai
Jungtiere, Blüten, Zugvögel – Namibia von seiner grünsten Seite
Küste & Wassersport: Oktober – März
Kite-Surfen, Paragliding, angenehme Temperaturen in Swakopmund

Das Klima in Namibia
Um die für Sie persönlich beste Reisezeit für Namibia zu finden, hilft es, mehr über das Klima zu wissen.
Grundcharakter: Trocken, sonnig, extrem
In Namibia herrscht zum großen Teil subtropisches Kontinentalklima:
- Es ist trocken – durchschnittlich regnet es um die 300 mm pro Jahr (zum Vergleich in München sind es ca 900 mm/ Jahr).
- Die Luftfeuchtigkeit ist gering (ca um die 30-60%).
- Die Jahreszeiten in Namibia sind genau umgekehrt wie in Deutschland. Wenn da Winter ist, ist dort Sommer und umgekehrt.
- In den meisten Gebieten regnet es nur im Sommer, es gibt aber im Süden auch Winterregengebiete (im Süden Namibias).
- Namibia hat mehr als 300 Sonnentage pro Jahr.
- Regen fällt meist sporadisch als starke Schauer, die örtlich begrenzt sind.
Dem trüben Wetter in Deutschland können Sie hier also ziemlich sicher entkommen.
Aber, mit den durchschnittlichen Werten bekommen wir nur einen ungefähren Eindruck vom Klima in Namibia.
Es gibt starke Unterschiede zwischen
- Tag und Nacht
- Regenzeit und Trockenzeit (Sommer und Winter)
- den einzelnen Regionen
Bei der Frage, wie das Wetter wahrscheinlich sein wird, wie die Temperaturen sein werden, oder ob es regnen könnte, muss ich daher etwas weiter ausholen.
Klima in Namibia: Unterschiede zwischen Tag und Nacht
Es ist als ob jemand den Ofen ausgemacht hat.
Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es oft sehr schnell drastisch kühler.
Vor allem in Winter und vor allem im zentralen Namibia und im Süden können die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gross sein.
Das hat damit zu tun, dass Namibia ein arides Land ist:
die Luftfeuchtigkeit ist gering und die Pflanzendecke spärlich. Dadurch kann die von der Sonne erzeugte Wärme schneller ins All entweichen.
Wenn der Ofen aus ist, also die Sonne weg, dann kühlt das Land schnell aus.
Aber spätestens mit Sonnenaufgang wird es wieder wärmer.
Die kältesten Stunden sind meist die vor Sonnenaufgang, früh morgens. Dann können in manchen Regionen im Winter die Temperaturen auf unter Null fallen. Dazu aber weiter unten mehr.
Wenn Sie schon in anderen tropischen Ländern waren, dann wissen Sie, wie wohltuend es ist, wenn es nachts nicht so heiss ist. Man kann viel besser schlafen.
Und das ist in Namibia meist der Fall.
Klima in Namibia: Unterschiede zwischen den Jahreszeiten
In Namibia sprechen wir statt von Sommer und Winter oft von Trockenzeit und Regenzeit.
Frühling und Herbst gibt es praktisch nicht.
Da Namibia auf der Südhalbkugel liegt, ist hier Winter, wenn in Deutschland Sommer ist, und umgekehrt.
Winter/ Trockenzeit (Mai bis September)
Der namibische Winter entspricht von den Temperaturen her dem deutschen Sommer, zumindest fast.
Ab Mai wird es kühler und es fällt nur noch in Ausnahmefällen Regen, nachts fallen die Temperaturen auf 5-10 Grad.
Es kann aber auch unter Null Grad kalt werden, vor allem in den frühen Morgenstunden.
Sobald die Sonne aufgeht, wird es wieder wärmer.
Tagsüber ist es auch im Winter meist um die 15-20 Grad warm.
Kaltfronten aus dem Süden (Antarktis) oder der Ostwind können Eiseskälte bringen!
Sind diese Wetterphänomene nach einigen Tagen abgeklungen, wird es auch wieder milder.
Eine Jacke, im Winter auch Handschuhe und Mütze nicht vergessen!
Bei Pirschfahrten – oder Wanderungen morgens oder abends kann es dann auf den offenen Fahrzeugen empfindlich kalt werden. Eine dicke Jacke und sogar Mütze und Handschuhe sind dann sehr zu empfehlen. Das sollte Sie aber nicht davon abschrecken, diese Aktivitäten zu unternehmen – die Stimmung draussen in der Natur entschädigt für die Kälte
Wunderschön sind in den Wintermonaten die klaren Tage und Nächte. Die Fotos mit dem stahlblauen Himmel stammen aus diesen Monaten.
Regenzeit/ Sommer (Oktober bis April)
Ab Mitte August wird es wärmer.
Aber die eine oder andere Kaltfront aus dem Süden kann noch für eisige Temperaturen sorgen.
Abends und morgens kann es immer noch sehr kühl werden, besonders wenn es regnet.
Stürmisch ist es jetzt auch oft.
Es gibt viele Feuer. Deswegen kann der Himmel am Ende der Trockenzeit sehr grau sein.
Im Oktober und November hoffen die Namibier auf den ersten Regen, denn dann beginnt die kleine Regenzeit.
Tiefdruckgebiete, die im Sommer Regen bringen, kommen aus Norden – aus der Äquator-Region – oder aus Osten, vom indischen Ozean.
Deswegen regnet es im Norden mehr als im Süden, und im Osten mehr als im Westen.
Aber nicht immer ist der Wettergott gnädig.
Dann fällt in diesen Monaten noch kein Regen, oder nur vereinzelt im Nordosten.
Die Temperaturen können nun tagsüber auf ca 30-35 Grad steigen, in Ausnahmefällen auch mehr.
Auch in Namibia gelten Temperaturen von über 40 Grad als extreme Hitze. Solche Temperaturen sind auch hier nicht normal.
Im Dezember regnet es meist wenig, bis dann die grosse Regenzeit beginnt.
Von Januar bis April fällt der meiste Regen in Namibia.
Regen ist in Namibia etwas ganz Besonderes.
Er fällt nicht tagelang aus einem depressiv grauen Himmel.
Meist bauen sich gewaltige Wolkenberge auf, das Licht ändert sich, es wird heiss und immer heisser, bis sich die Wolken meist nachmittags in einem prasselnden Gewitterschauer entladen.
Kleine Regenzeit Oktober/ November, grosse Regenzeit Januar bis April

Der Regen kann wenige Minuten regnen, aber auch stundenlang.
Wenn das Tiefdruckgebiet stark genug ist, kann sich das Regenwetter einige Tage halten: Aber meist versengt die Sonne die Wolken in kurzer Zeit wieder.
Eine Regenjacke kann bei starkem Regen in kürzester Zeit durchnässt sein. Und man schwitzt darin.
Allerdings kann sie auf einem Game Drive oder bei kurzen Wegstrecken draussen gute Dienste leisten.
Während der Regenzeit können die sonst trockenen Flüsse (Riviere) in Namibia sehr schnell anschwellen – auch wenn es dort, wo man sich befindet, gar nicht regnet! Es kann sein, dass es 100 km weiter weg im Einzugsgebiet des Trockenflusses geregnet hat. Es kann dann vorkommen, daß Straßen für einige Zeit nicht passierbar sind.
Nie in einem Flussbett campen!
Und Vorsicht beim Durchfahren von Flüssen mit Wasser: ein laufendes Rivier immer erst zu Fuss testen – ist es zu Fuss schwierig, kommt auch das Auto nicht durch. Wenn Sie trotzdem reinfahren, dann ist der Schaden am Fahrzeug nicht versichert!
Regen in Namibia ist sporadisch und oft unvorhersehbar.
Es kann giessen und schütten, aber wenige Kilometer weiter fällt nicht ein Tropfen.
Ob es überhaupt regnet, hängt von der jeweiligen Regenzeit ab. Es gibt Regenzeiten in denen es kaum oder gar nicht regnet.
Aber es gibt auch Regenzeiten, die die durchschnittliche Regenmenge bei weitem übertreffen. 2010/11 hat es in einzelnen Gebieten über 1000 mm geregnet, also mehr als in München! Danach kamen viele trockene Jahre in denen es in vielen Gebieten fast gar nicht geregnet hat.
Mehr über den Regen und wie er Namibia verändern kann, finden Sie im Blog „Fifty Shades of Green – Namibia nach dem Regen“.
Klima in Namibia: Unterschiede zwischen den Regionen in Namibia
Beim Klima gibt es in Namibia zwischen einzelnen Regionen große Unterschiede.
Die Klimaunterschiede, die für die beste Reisezeit wichtig sind, sind die vom
- Süden
- Nord-Osten („Caprivi Streifen„)
- Atlantik-Küste
- Namib-Wüste
Das Klima im Süden Namibias
Im Süden Namibias regnet es weniger als im Norden.
Den Süden treffen die Kaltfronten aus der Antarktis am stärksten. Daher kann es im vor allem im Süden im Winter sehr kalt sein. Dann können die Minusgrade nachts im zweistelligen Bereich liegen!
Im Süden kann es sogar im Winter regnen, denn ein großer Teil des Südens liegt im Einflussgebiet des Winterregens, der vom Kap aus Südafrika nach Namibia hochzieht.
Das Klima im Nord-Osten (Zambezi/ Caprivi Region)
Der Nordosten erhält viel mehr Regen als der Süden.
Dadurch die Luftfeuchtigkeit hier viel höher als weiter südlich und im Rest des Landes. Besonders im Sommer kann es hier schwül-heiss sein.

Das Klima an der Küste
Ein Tag, vier Jahreszeiten: So ungefähr kann man das Klima an der Küste zusammenfassen.
Alles ist möglich, nur kein Frost.
Der kalte Benguela Strom bestimmt das Klima an der Atlantikküste. Denn der Benguela Strom verhindert, dass über dem Atlantik Regenwolken entstehen.
Außerdem verursacht er den berüchtigten Nebel. Aber der Nebel ist von anderer Qualität als in Deutschland. Er liegt meist viel höher und ist nicht so dicht.
An einem typischen Tag in Swakopmund herrscht morgens Nebel, als ob dünne Wolken am Himmel stünden. Die Sonne löst den Nebel dann später auf, abends kehrt er zurück. Es kann aber auch den ganzen Tag die Sonne scheinen oder neblig sein.
Da es in Lüderitz und Walvis Bay generell windiger ist als in Swakopmund, herrscht dort oft auch weniger Nebel.


An der Küste Namibias ist es meist deutlich kühler als im Inland (meist 10 Grad oder mehr).
Auch dafür ist der kalte Benguela Strom verantwortlich.
Und der Wind. Der vorherrschende Südwester-Wind kommt aus der kalten Antarktis und sorgt an vielen Tagen für ein frisches Lüftchen.
Wenn allerdings der berüchtigte Ostwind herrscht, ist es genau umgekehrt:
Die Küste kann dann Temperaturen von über 40 Grad haben (im Winter!), während man im Inland hinter dem Ofen friert.
Die Temperatur des Wassers im Atlantik liegt im Winter bei um die 11 Grad, im Sommer selten über 20 Grad. Nicht unbedingt Badetemperatur.
Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie hier Klimatabellen mit den Durchschnittswerten nach Regionen.
Das Klima in der Namib Wüste
Die Namib Wüste bedeckt die komplette Küste Namibias von Süd bis Nord.
Sie ist aber nur etwa 100 km breit. In diesen ca 100 km wandelt sich das Klima dramatisch:
Nach Westen hin regnet es immer weniger. Direkt an der Atlantik-Küste regnet es fast gar nie.
Dafür gibt es nach Westen hin öfter Nebel, besonders in den Wintermonaten. Der Nebel an manchen Morgen sogar bis zu 100 oder mehr Kilometer ins Inland kriechen.
Gleichzeit wird es nach Westen hin immer kühler. Das liegt am Einfluss des kalten Südwester Windes. Dieser Wind kann bis zu 80 km oder mehr ins Inland reichen und die Luft dort abkühlen.
Dadurch sind die Temperaturen in der Namib oft erstaunlich kühler als weiter westlich im Inland. Z. B. am Sossusvlei, nur ca 55 km entfernt von der Küste, können die Temperaturen sehr angenehm sein.
Auch der Küsten-Nebel reicht an manchen Tagen bis über 50 oder 100 km ins Inland. Er bringt dann Feuchtigkeit, die vielen Pflanzen und Tieren beim Überleben hilft.
Für die beste Reisezeit für Namibia bedeutet das, dass es wegen des kühlen Windes in der Namib auch während der heißen Sommermonate erstaunlich angenehm sein kann! Daher kann es Sinn machen, im Sommer eine Reise so zu planen, dass Sie sich hauptsächlich im Einflussbereich des kühlen Südwester-Windes aufhalten.
Zusammenfassung und Überblick der Reisezeiten in Namibia
Das Klima in Namibia ist extrem.
Schwitzen, frieren, nass werden, angenehm laue Temperaturen: alles ist möglich, und das zu fast jeder Jahreszeit und je nachdem wohin Sie reisen.
Die beste Reisezeit hängt von Ihren Vorlieben ab, und natürlich davon, wann Sie überhaupt reisen können.
Hier finden Sie nochmal das Wichtigste zu Reisezeit und Klima zusammengefasst:
Meine Empfehlung für die beste Reisezeit für Ihre Namibia-Reise
Mein Mein Lieblings-Reisemonat ist der Mai.
- Im Mai kann es noch etwas grün sein, das Land ist noch frisch von der Regenzeit (wenn es eine gab).
- Es ist wahrscheinlich nicht heiss und vielleicht abends und nachts nicht kalt. Die Regenzeit ist meist vorbei, oder zumindest fast.
- Die Temperaturen sind gut zum Wandern.
- Die Luft ist klar und noch nicht staubig von den Buschbränden wie oft von August bis Oktober.
- Man sieht in Etosha eventuell etwas weniger Tiere an den Wasserlöchern als im August. Dafür kann es aber sein, dass man viele Jungtiere, Vögel, Reptilien, etc. beobachten kann, und das nicht nur in Etosha.
Aber die für Sie beste Reisezeit hängt stark von Ihren Erwartungen ab – und genau hier liegt der Unterschied zwischen einer guten und einer außergewöhnlichen Reise.
Ich plane Ihre Namibia-Reisen individuell und greife dabei auf meine langjährige persönliche Erfahrung und ein ausgedehntes Netzwerk zurück.
❓ FAQ – Beste Reisezeit Namibia
Januar bis März bieten teils 20–30 % günstigere Raten in Top-Lodges, bei gleichzeitig spektakulären grünen Landschaften und Jungtier-Erlebnissen. Ideal für Reisende, die exklusive Unterkünfte zu attraktiveren Preisen erleben möchten.
Das Sossusvlei ist ganzjährig beeindruckend. Da große Teile der Namib im Einfluss des Küstenwindess liegen, ist es auch oft gar nicht so heiß, wie viele denken. Die schönsten Lichtverhältnisse für Fotografen bieten Mai bis Juli (klare Luft, kein Staub) und die Regenzeit (spektakuläre Wolken, gelegentlich Wasser in den Vleis – ein seltenes Ereignis).
In der Trockenzeit (Juli–Oktober) kommen Tiere zuverlässig zu den Wasserlöchern – ideal für klassische Wildbeobachtung. In der Regenzeit (Januar–April) sieht man dagegen Jungtiere, seltene Vögel und Raubtiere – oft eindrucksvoller, aber weniger vorhersehbar. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel „Fifty Shades of Green„.
Ja. Besonders die Küstenregion und die Namib sind im Sommer angenehm kühl dank des Südwestwinds. Für Reisende, die Hitze mögen und grüne Landschaften erleben wollen, ist dies eine attraktive Alternative mit weniger Touristen. Regen stellt in den zentralen Regionen meist kein Problem dar.
Besonders für die besten Unterkünfte und solche, mit einem guten Preis-/ Leistungssverhältnis in der Hochsaison (August–Oktober): 9–12 Monate im Voraus. In der Nebensaison sind auch kürzere Vorlaufzeiten von 2–6 Monaten möglich.
Für klassische Wildbeobachtung im Etosha mit Premium-Lodge-Aufenthalt empfehlen sich Juli bis Oktober. Die Tiere kommen zuverlässig an die Wasserlöcher, die Tage sind klar und sonnig. Buchung mindestens 9–12 Monate im Voraus nötig, da die besten Lodges (z. B. im Damaraland, Caprivi oder Etosha-Umgebung) früh ausgebucht sind.
Möchten Sie nach Namibia oder Botswana reisen?
Möchten Sie eine gut organisierte, massgeschneiderte Reise mit vielen tollen Erlebnissen ohne grossen Aufwand?
Sie haben keine Zeit hunderte Stunden in Foren, Facebook Gruppen, Reisebüchern und mit Internetsucherei zu verbringen?
Ich lebe in Namibia und berate Sie.
Freuen Sie sich auf Ihre Reise nach Namibia, wir erledigen den Rest.
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