Regenbogen im Damaraland in Namibia

Alles Wichtige über Klima, Wetter und die beste Reisezeit in Namibia

In Namibia ist es heiss.

Ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht.

Es kann hier sogar empfindlich kalt werden.

In diesem Artikel finden Sie alle Infos, die Sie über Klima und Wetter in Namibia brauchen. So wissen Sie bestens Bescheid, bevor Sie sich entscheiden, was die beste Reisezeit für Sie ist.

Sie erfahren hier mehr:

  • über die Unterschiede beim Klima und Wetter zwischen den Jahreszeiten
  • über die Unterschiede beim Klima und Wetter in den einzelnen Regionen
  • wieso es in Namibia keine beste Reisezeit gibt
  • eine Zusammenfassung der wichtigsten Vor- und Nachteile der verschiedenen Jahreszeiten

Das Klima in Namibia

In Namibia herrscht zum grossen Teil subtropisches Kontinentalklima:

  • Es ist trocken – durchschnittlich regnet es um die 300 mm pro Jahr (zum Vergleich in München sind es ca 900 mm/ Jahr).
  • Die Luftfeuchtigkeit ist gering (ca um die 30-60%).
  • Die Jahreszeiten in Namibia sind genau umgekehrt wie in Deutschland. Wenn da Winter ist, ist dort Sommer und umgekehrt.
  • In den meisten Gebieten regnet es nur im Sommer, es gibt aber im Süden auch Winterregengebiete.
  • Namibia hat mehr als 300 Sonnentage pro Jahr.
  • Regen fällt meist sporadisch als starke Schauer, die örtlich begrenzt sind.

Dem trüben Wetter in Deutschland können Sie hier also ziemlich sicher entkommen.

Klima Namibia Temperaturen und Regen im Durschnitt

Aber, mit den durchschnittlichen Werten bekommen wir nur einen ungefähren Eindruck vom Klima in Namibia. Es gibt starke Unterschiede zwischen

  • Tag und Nacht
  • Regenzeit und Trockenzeit (Sommer und Winter)
  • den einzelnen Regionen

Bei der Frage, wie das Wetter wahrscheinlich sein wird, wie die Temperaturen sein werden, oder ob es regnen könnte, müssen wir daher etwas weiter ausholen.

Klima in Namibia: Unterschiede zwischen Tag und Nacht

Es ist als ob jemand den Ofen ausgemacht hat.

Sobald die Sonnen untergegangen ist, wird es oft sehr schnell drastisch kühler, vor allem in Winter und vor allem im zentralen Namibia und im Süden.

Das hat damit zu tun, dass Namibia ein arides Land ist: die Luftfeuchtigkeit ist gering und die Pflanzendecke spärlich. Dadurch kann die von der Sonne erzeugte Wärme schneller ins All entweichen. Wenn der Ofen aus ist, also die Sonne weg, dann kühlt das Land schnell aus.

Aber spätestens mit Sonnenaufgang wird es wieder wärmer. Die kältesten Stunden sind meist die vor Sonnenaufgang, früh morgens. Dann können in manchen Regionen im Winter die Temperaturen auf unter Null fallen. Dazu aber weiter unten mehr.

Wenn Sie schon in anderen tropischen Ländern waren, dann wissen Sie, wie wohltuend es ist, wenn es nachts nicht so heiss ist. Man kann viel besser schlafen. Und das ist in Namibia meist der Fall (ausser wie wir weiter unten sehen werden in manchen Regionen im Sommer).

Klima in Namibia: Unterschiede zwischen Trockenzeit (Winter) und Regenzeit (Sommer)

In Namibia sprechen wir statt Sommer und Winter oft von Trockenzeit und Regenzeit.

Da Namibia auf der Südhalbkugel liegt, ist hier Winter, wenn in Deutschland Sommer ist, und umgekehrt.

Winter/ Trockenzeit (Mai bis September)

Der namibische Winter entspricht von den Temperaturen her dem deutschen Sommer.

Fast zumindest.

Ab Mai wird es kühler und es fällt nur noch in Ausnahmefällen Regen.

Besonders im Juni und Juli kann es in vielen Gebieten Namibias recht kalt sein, vor allem nachts.

Nachts fallen die Temperaturen auf 5-10 Grad. Es kann aber auch unter Null Grad kalt werden, vor allem in den frühen Morgenstunden.

Sobald die Sonne aufgeht, wird es wieder wärmer.

Tagsüber ist es auch im Winter meist um die 15-20 Grad warm.

Extreme beim KLima in Namibia - Eis auf dem Feldbett in der Namib im Juni

In Namibia bringen insbesondere Kaltfronten aus dem Süden (Antarktis) oder der Ostwind die Eiseskälte.

Sind diese Wetterphänomene nach einigen Tagen abgeklungen, wird es auch wieder milder.

Eine Jacke, im Winter auch Handschuhe und Mütze nicht vergessen!

Bei Pirschfahrten – oder Wanderungen morgens oder abends kann es dann auf den offenen Fahrzeugen empfindlich kalt werden. Eine dicke Jacke und sogar Mütze und Handschuhe sind dann sehr zu empfehlen. Das sollte Sie aber nicht davon abschrecken, diese Aktivitäten zu unternehmen – die Stimmung draussen in der Natur entschädigt für die Kälte

Wunderschön sind in den Wintermonaten die klaren Tage und Nächte.

Die Fotos mit dem stahlblauen Himmel stammen aus diesen Monaten.

Licht nach Sonnenuntergang in Namibia
Strahlender Wintertag mit Nebel in der Namib

Regenzeit/ Sommer (Oktober bis April)

Ab Mitte August wird es wärmer, aber die eine oder andere Kaltfront kann noch für kalte Temperaturen sorgen.

Abends und morgens kann es immer noch sehr kühl werden, besonders wenn es regnet.

Stürmisch ist es jetzt auch oft.

Im Oktober und November hoffen die Namibier auf den ersten Regen, denn dann beginnt die kleine Regenzeit.

Tiefdruckgebiete, die im Sommer Regen bringen, kommen aus Norden – aus der Äquator-Region – oder aus Osten, vom indischen Ozean.

Deswegen regnet es im Norden mehr als im Süden, und im Osten mehr als im Westen.

Aber nicht immer ist der Wettergott gnädig, und es fällt in diesen Monaten noch kein Regen.

Die Temperaturen können nun tagsüber auf ca 30-35 Grad steigen, in Ausnahmefällen auch mehr. Auch in Namibia gelten Temperaturen von über 40 Grad als Hitze.

Im Dezember regnet es meist wenig, bis dann die grosse Regenzeit beginnt.

Von Januar bis April fällt der meiste Regen in Namibia.

  • Kleine Regenzeit Oktober/ November, grosse Regenzeit Januar bis April

Regen ist in Namibia etwas ganz Besonderes. Er fällt nicht tagelang aus einem depressiv grauen Himmel.

Meist bauen sich gewaltige Wolkenberge auf, das Licht ändert sich, es wird heiss und immer heisser, bis sich die Wolken meist nachmittags in einem prasselnden Gewitterschauer entladen.

Spektakuläre Wolkenberge im Sonnenuntergang in der Namib

Der Regen kann wenige Minuten regnen, aber auch stundenlang.

Wenn das Tiefdruckgebiet stark genug ist, kann sich das Regenwetter einige Tage halten: Aber meist versengt die Sonne die Wolken in kurzer Zeit wieder. Und Pflanzen, Tiere und Menschen in Namibia hoffen, bangen und warten auf den nächsten Regen.

  • Eine Regenjacke macht nur bedingt Sinn: der Regen ist oft so stark, dass auch eine Jacke in kürzester Zeit durchnässt ist. Geniessen Sie den Regen unter einem Dach oder werden Sie einfach mal nass!

Während der Regenzeit können die sonst trockenen Flüsse (Riviere) in Namibia sehr schnell anschwellen – auch wenn es dort, wo man sich befindet, gar nicht regnet!

In Namibia sagt man dazu: der Fluss „kommt ab“. Es kann dann sehr gefährlich sein, sich in diesen Flussbetten aufzuhalten. Es kann stunden- oder sogar tagelang unmöglich sein, solch ein Flussbett zu überqueren. Die Strassen können, wenn es regnet sehr aufgeweicht und gefährlich sein!

  • nie in einem Flussbett campen!

  • ein laufendes Rivier immer erst zu Fuss testen – ist es zu Fuss schwierig, kommt auch das Auto nicht durch

Regen in Namibia ist sporadisch und oft unvorhersehbar. Es kann giessen und schütten und wenige Kilometer weiter fällt nicht ein Tropfen.

Ob es überhaupt regnet, hängt aber sehr von der jeweiligen Regenzeit ab.

Es gibt Regenzeiten in denen es kaum oder gar nicht regnet. Das sind die gefürchteten trockenen Jahre. Aber es gibt auch Regenzeiten, die die durchschnittliche Regenmenge bei weitem übertreffen. 2010/11 hat es in einzelnen Gebieten über 1000 mm geregnet, also mehr als in München!

Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie hier Klimatabellen mit den Durchschnittswerten nach Regionen.

Klima in Namibia: Unterschiede zwischen den Regionen in Namibia

Beim Klima gibt es in Namibia zwischen einzelnen Regionen große Unterschiede.

Die Klimaunterschiede, die für Sie wichtig sind, sind die vom

Das Klima im Süden Namibias.

Im Süden Namibias regnet es weniger als im Norden.

Tagsüber kann es sehr heiß sein, nachts kühlt die Luft rasch stark ab.

Den Süden treffen die Kaltfronten aus der Antarktis am stärksten, daher kann es im Winter sehr kalt sein.

Minusgrade können nachts im zweistelligen Bereich liegen! Eisige Winde fegen dann manchmal übers Land.

Im Süden kann es im Winter regnen. Ein grosser Teil des Südens liegt im Einflussgebiet des Winterregens, der vom Kap aus Südafrika hochzieht.

Das Klima im Nord-Osten (Zambezi/ Caprivi Region)

Diese Region gehört geologisch zum Kalahari-Becken. Doch sie erhält weit mehr Regen als der weiter südlich gelegene Teil. Dadurch ist die Luftfeuchtigkeit hier viel höher als im Rest des Landes.

Besonders im Sommer kann es hier schwül-heiss sein.

Niederschläge in Namibia Uni Köln http://www.uni-koeln.de/sfb389/e/e1/download/atlas_namibia/e1_download_climate_e.htm
Frostzonen Namibia Uni Köln http://www.uni-koeln.de/sfb389/e/e1/download/atlas_namibia/e1_download_climate_e.htm
Temperaturen in Namibia Karte Uni Köln http://www.uni-koeln.de/sfb389/e/e1/download/atlas_namibia/e1_download_climate_e.htm

Das Klima an der Küste

Ein Tag, vier Jahreszeiten. So ungefähr kann man das Klima an der Küste zusammenfassen. Alles ist möglich, nur kein Frost.

Der kalte Benguela Strom bestimmt das Klima an der Atlantikküste.

Der Benguela Strom verhindert, dass über dem Atlantik Regenwolken entstehen.

Ausserdem verursacht er den berüchtigten Nebel. Der Nebel liegt meist höher als in Deutschland und ist nicht so dicht.

An einem typischen Tag in Swakopmund herrscht morgens Nebel, als ob dünne Wolken am Himmel stünden. Die Sonne löst den Nebel dann später auf, abends kehrt er zurück. Es kann aber auch den ganzen Tag die Sonne scheinen oder neblig sein.

Da es in Lüderitz und Walvis Bay generell windiger ist als in Swakopmund, herrscht dort generell auch weniger Nebel.

Sonniger Tag an der Atlantikküste Namibias
Nebel über dem Atlantik in Swakopmund

An der Küste ist es meist deutlich kühler als im Inland (meist 10 Grad oder mehr).

Der vorherrschende Südwester-Wind kommt aus der kalten Antarktis und sorgt an vielen Tagen für ein frisches Lüftchen.

Wenn allerdings der berüchtigte Ostwind herrscht, ist es genau umgekehrt. Die Küste kann dann Temperaturen von über 40 Grad haben, während man im Inland hinter dem Ofen friert.

Die Temperatur des Wassers im Atlantik liegt im Winter bei um die 11 Grad, im Sommer selten über 20 Grad.

Das Klima in der Namib Wüste

Die Namib bedeckt die komplette Küste Namibias von Süd bis Nord. Sie ist aber nur etwa 100 km breit.

In diesen ca 100 km wandelt sich das Klima dramatisch:

Nach Westen hin regnet es immer weniger. Direkt an der Küste regnet es fast gar nicht. Dafür gibt es nach Westen hin öfter Nebel. Der kann an manchen Morgen bis zu 100 oder mehr Kilometer ins Inland kriechen.

Gleichzeit wird es nach Westen hin immer kühler. Das liegt am Einfluss des Südwester Windes. Dieser kann bis zu 80 km oder mehr ins Inland reichen.

Dadurch sind die Temperaturen in der Namib oft kühler als im Inland.

Es kann es z. B. am Sossusvlei, ca 55 km entfernt von der Küste, auch an eigentlich heissen Tagen erstaunlich angenehm sein.

Auch der Küsten-Nebel reicht an manchen Tagen bis über 50 oder 100 km ins Inland. Er bringt dann Feuchtigkeit, die vielen Pflanzen und Tieren beim Überleben hilft.

Mehr über den Regen und wie er Namibia verändern kann, finden Sie in unserem Blog „Fifty Shades of Green – Namibia nach dem Regen“.

Wieso es in Namibia keine beste Reisezeit gibt

Was ist jetzt die beste Reisezeit für Namibia?

Gibt es nicht.

Alle Jahreszeiten in Namibia haben ihren Reiz.

Stellen Sie sich die Frage lieber so: wann möchte ich nach Namibia reisen?

Es kommt nämlich ganz darauf an, was Sie möchten und wohin Sie reisen wollen. Ausserdem denken wir, dass man Namibia am besten zu jeder Jahreszeit gesehen haben sollte.

Wir lesen immer wieder, die beste Reisezeit für Namibia seien Juli bis September. In Etosha kann man dann tatsächlich oft sehr gut Tiere beobachten.

Aber in anderen Gegenden sieht man vielleicht gar nichts, wenn das Land sehr ausgedörrt ist (siehe „Fifty Shades of Green – Namibia nach dem Regen„)

Ausserdem sind das die Monate der Hochsaison. Viele Unterkünfte sind voll und sehr früh ausgebucht.

Und was sind nun die Vor- und Nachteile der verschiedenen Jahreszeiten in Namibia?

Hier haben wir für Sie alle wichtigen Vor- und Nachteile nach Jahreszeit zusammengefasst:

März/ April/ Mai – Ende der Regenzeit und Anfang des Winters

  • Die Tage werden kürzer, es ist abends aber noch relativ lange hell (ca 6-7 Uhr – Anfang April wird derzeit die Uhr noch eine Stunde zurückgestellt)

  • Nebensaison – ausser während der Osterferien normale Besucherzahlen

  • Zumindest im März kann man abends noch angenehm draussen sitzen

  • Wenn der Regen nachlässt, kommen die Tiere wieder zu den Wasserlöchern und können daher besser fotografiert und beobachtet werden

  • Nach einer guten Regenzeit ist das Land wunderschön grün

  • Bei wolkenverhangenem Himmel lässt sich schlecht Sterne gucken

  • Nach einer guten Regenzeit kann es sein, dass in Etosha weniger Tiere zu den Wasserlöchern kommen. Es gibt aber Insider- Tips dazu!

  • Besonders beim Campen muss man auf Regenschauer gefasst sein (März und April).

  • Ab Mai wird es merklich kühler

  • Blühende Pflanzen (vor allem das Federgras) können Heuschnupfen auslösen

Beste Reisezeit für: Botanik, Vogelbeobachtung, Jungtiere sehen, Fotografie

Juni/ Juli/ August/ September – Winter und Anfang des Sommers

  • Es wird abends relativ früh dunkel (ca 5 – 6 Uhr – Anfang September wird derzeit die Uhr wieder eine Stunde vorgestellt)

  • Nebensaison im Juni mit geringeren Besucherzahlen und günstigeren Preisen

  • Die Akazien fangen Ende August an zu blühen

  • Die Tiere müssen wieder zu den Wasserlöchern kommen, um zu trinken. Dort können sie besonders in Etosha besser fotografiert und beobachtet werden

  • Besonders im Juni und Juli sind die Nächte klar und lang und tagsüber ist der Himmel meist strahlend blau

  • Ab August kann durch Brände und aufgewirbelten Sand viel Staub in der Atmosphäre sein, so dass die Farben blasser sind

  • Es kann insbesondere nachts und frühmorgens sehr kalt sein – besonders bei Wildbeobachtungsfahrten in offenen Safarifahrzeugen ist warme Winter-Kleidung nötig

  • Hochsaison ab Mitte Juli bis ca November mit den höchsten Besucherzahlen im August und September, langes Vorausbuchen ist nötig

  • Teuerste Reisezeit Juli bis November

Beste Reisezeit für: Campen, Wildbeobachtung, Astronomie, Fotografie, Reisen in den Nord-Osten (Zambezi Region) und Botswana, alle, die Hitze schlecht vertragen (Mai bis August)

Oktober bis Februar – Sommer und Regenzeit

  • Die Tage werden wieder länger, abends ist es bis ca 7-8 Uhr hell

  • Es ist landesweit heiss bis warm mit warmen Abenden und lauen Nächten

  • Ab Dezember generell günstigere Übernachtungspreise (ausser Swakopmund da Hochsaison im Dezember und Januar)

  • Besonders in guten Regenzeiten kann es starke Schauer geben (unangenehm vor allem beim Camping). Riviere können fliessen und Strassen unpassierbar machen oder aufweichen.

  • Besonders im Norden und Nord-Osten höchstes Riskio für Malaria

  • Besonders wenn der Regen auf sich warten lässt, kann es in einigen Landesteilen sehr drückend heiss und auch schwül werden

Beste Reisezeit für: Fotografie, Reisen an die Küste und Gebiete im Einflussbereich des Südwester-Windes (bis zu 80 km von der Küste), Wassersport (z. B. Surfen), Segelfliegen und Paragliding (besonders Februar), für alle die leicht frieren und/ oder auch Hitze gern haben, Kite-Surfing (September bis Januar)

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wann man in Namibia am besten Tiere beobachten kann, lesen Sie auch den Blog „Fifty Shades of Green – Namibia nach dem Regen“.

Fazit

Das Klima in Namibia ist extrem.

Schwitzen, frieren, nass werden, angenehm laue Temperaturen: alles ist möglich, und das zu fast jeder Jahreszeit und je nachdem wohin Sie reisen.

Die beste Reisezeit hängt von Ihren Vorlieben ab, und natürlich davon, wann Sie überhaupt reisen können.

Wir haben nochmal das Wichtigste zu Reisezeit und Klima zusammengefasst:

  • Das Klima in Namibia ist auch für Europäer relativ gut verträglich. Es ist meist heiss und trocken.

  • Von Mai bis August sind die Temperaturen tagsüber nicht so heiss, aber abends wird es schnell kühl und nachts kann es kalt werden

  • Zwischen Oktober und April kann es überall im Land regnen. Es kann dann sehr heiss werden (ca 35-40 Grad tagsüber). Ziehen Regenwolken übers Land, ist es erheblich kühler (um die 25 – 30 Grad oder sogar darunter). In Namibia regnet es meist nicht flächendeckend: es schüttet an einem Ort und wenige Kilometer weiter fällt vielleicht kein Tropfen.

  • An der Küste ist es meist mindestens 10 Grad kühler als im Inland. Die grosse Ausnahme ist der Ostwind, dann herrschen für ein paar Tage Temperaturen bis zu 45 Grad. Der kühle Südwesterwind sorgt oft für eine angenehme Brise bis zu 80 km ins Inland. Es regnet praktisch nie, dafür gibt es häufig Küstennebel.

  • Der Nordwesten (Caprivi/ Zambezi) unterscheidet sich klimatisch grundlegend. Hier regnet es generell zwischen Oktober und April wesentlich mehr als anderswo in Namibia. Es kann dort dann, feucht, heiss und schwül sein.

  • In Namibia ist alles möglich, vor allem auch beim Wetter. Immer. Zu jeder Jahreszeit. Es kann im Winter regnen, und im Sommer kühl sein. Aber meist ist das nicht von langer Dauer.

Und wenn Sie sich ganz schnell eine Übersicht verschaffen wollen, dann ist diese Infographic und eine ganz kurze Zusammenfassung für Sie:

Beste Reisezeit Namibia - Infographic der Jahreszeiten

März/April/Mai

  • Die Temperaturen kühlen langsam ab. Bis in den April kann es noch regnen, vor allem im März und April. Wenn die Regenzeit gut war, ist Namibia jetzt grün und üppig. Es blühen Bumen, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Die Tiere sind gut genährt und es sind Jungtiere zu sehen. Die Abende und Nächte sind noch relativ mild

Juni/ Juli/ August/ September

  • Es herrscht Trockenzeit, nur im Süden können Winterregenschauer von Kap hochziehen. Es ist sonnig und klar. Es ist kaum Staub in der Luft und daher ist der Himmel oft stahlblau. Besonders nachts kann es kalt werden. Der Busch ist nun weniger üppig, daher kann man Tiere besser sehen. Ausserdem müssen die Tiere nun zu den Wasserlöchern kommen, um zu trinken.

    Im August und September ist es oft sehr windig. Kaltfronten bringen kalte Luft aus dem Süden.

Oktober/November/ Dezember/Januar/Februar

  • Es wird wieder wärmer. Im Oktober und November regnet es vereinzelt (kleine Regenzeit).

    Im Januar und Februar ist es generell recht heiss. Der Dezember ist oft angenehmer, da es wenig regnet und es weniger schwül ist. Vor allem in küstennahen Gebieten, die noch Südwesterwind abbekommen (bis zu 80 km im Inland) kann es im Dezember durchaus angenehm sein.

    Von Januar bis März fällt der meiste Regen, meist in kurzen, heftigen Schauern. Die Vegetation ist dicht und grün. Die Tiere haben Junge, viele Pflanzen blühen.

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