• Hafenkräne und Flamingos in Walvis Bay
  • Dünen bei Sandwich Hafen
  • Flamingos an der Küste Namibias

Walvis Bay und Sandwich Hafen

  • Hafen- und Industriestadt

  • Wichtiger Ort für tausende Seevögel

  • Ausgangspunkt für Bootstouren in die Lagune von Walvis Bay

  • Salzwerke und Flamingos

Namibia Karte - Spitzkoppe und Erongo

Walvis Bay

Walvis Bay war einst die Bucht der Wale. Heute liegt hier der einzige Tiefseehafen Namibia’s und die Stadt entwickelt sich zum bedeutendsten Logistik-Drehkreuz im südlichen Afrika. Ausserdem ist die Stadt das Zentrum der namibischen Fischindustrie. Walvis Bay gehörte nie zu Deutsch Südwest-Afrika und bis 1994 nicht zu Namibia. Es war britische und später südafrikanische Enklave.

In der grossen Bucht und in den Salzgewinnungsbecken sieben unzählige Flamingos nach Blaualgen, Krebsen, Schnecken, Krabben oder Würmern. In Walvis Bay erstaunt der Kontrast aus Hafenkränen und Vogelparadies. Hunderttausende Seevögel sprenkeln die Bucht. Grosse Tümmler und Heaviside Delfine jagen durchs Wasser. Kappelzohrrobben siedeln an der Landzunge am Pelican Point. Ab und zu verirrt sich ein Pinguin oder ein Mondfisch. Pelikane watscheln an den Landungsstegen der Ausflugsboote. Auch Wale, vor allem Buckel- und südliche Glattwale, lassen sich ab und zu wieder blicken. Walvis Bay ist das Etosha der Meerestiere.

Die meisten Reisenden ziehen es vor, in Swakopmund zu übernachten und nur zur Bootstour nach Walvis Bay zu fahren. Aber auch hier gibt es hervorragende Gästehäuser.

Sandwich Harbour (Sandwich Hafen)

Seit 1898 hat hier kein Schiff mehr angelegt. Und davor sollen hier einige versunken sein. Manche davon nahmen kostbare Ladung mit sich in die Tiefe: man munkelt, dass der Thron eines Maharadschas nun den Fischen gehört. Wie an vielen Orten an Namibia’s Skelettküste, ranken sich um Sandwich Harbour viele Geschichten und Legenden. Es kann nicht einmal genau gesagt werden, woher der Name kommt – ist es der englisch ausgesprochene Sandfisch (Hai-Art) oder der Name eines Walfänger-Schiffes?

Aber die Schönheit dieses Ortes ist unbestritten. Der Sand steigt aus dem Ozean und formt Dünen, denen der Ozean hier so nahe kommt, wie sonst nirgends auf der Welt. Admiral-blaue Wellen mit weisser Gischt, gold-orangene Dünen und achat-blauer Himmel schaffen ein unvergleichliches Panorama.

Hier übernachten nur Schakale und Möwen.

Viele Fahrzeuge sind auf dem Weg hierher schon stecken geblieben und vom Ozean verschlungen worden. Besser erreichbar ist Sandwich Harbour auf einer geführten Tour, mit einem erfahrenen und verantwortungsbewussten Guide.

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