Magische Momente in den Dünen am Sossusvlei

Was macht einen Haufen Sand zu einem der magischten Orte dieser Erde?

Die Landschaft aus Dünen um das Sossusvlei ist einer der am meisten fotografierten Orte Namibias, vielleicht der Welt.

Es ist, als wäre man auf einen anderen Planeten gereist, so surreal türmen sich ringsherum riesige Sandberge. Wie Pyramiden erheben sie sich aus dem weiten Tal. Seit Jahrmillionen wachsen sie in den stahlblauen Himmel.

Sogar Menschen, die sonst nur Stadt unter ihren Füssen spüren, toben hier barfuss durch den Sand. Sie sind begeistert von den Bildern auf dem riesigen Bildschirm der Namib Wüste. Die allgegenwärtige Schönheit der Natur zieht uns in ihren Bann und lässt uns einfach nur staunen.

Das Ganze ist einfach mehr als die Summe seiner Sandkörner.

Die Bilder, die man von Sossusvlei, bzw. Dead Vlei üblicherweise kennt, sehen so aus:

Tote Bäume im Dead Vlei

Im Dead Vlei schwingen tanzende tote Bäume ihre Äste zum stahlblauen Himmel.

Düne am Sossusvlei in Licht und Schatten

Im Morgenlicht fügen sich Dünen wie Puzzleteile von Tag und Nacht zusammen.

Weites Tal zwischen den Dünen auf dem Weg zum Sossuslvei
Blick auf Sossusvlei und Dead Vlei von der Big Mama Düne

Und ein weites Tal ebnet sich dem Blick zwischen den Dünenbergen.

Jahrhunderte kommen und gehen, aber der in Sand gemeisselten Landschaft ist es egal. Sie bleibt wie sie ist.

Es gibt aber Tage, an denen kommt alles anders.

Düne 45 bei Ostwind

Der Dünensand fängt an wie ein Schleier im Wind zu wehen.

Auf den weiten Ebenen schweben Flüsse von Sand.

Sossusvlei im Sandnebel bei starkem Ostwind

Die Landschaft verschwindet hinter einem Schleier aus Staub.

Dünen im Ostwind am Sossusvlei Namibia

Und Geister erwachen zum Leben.

Wenn der Ostwind bläst, wird es abenteuerlich.

Kameldornbaum am Sossusvlei im Ostwind-SandnebelAlter Kameldornbaum beim Sossuslvei

Sesshafte Dünen

Die Dünen rund um das Sossusvlei sind seit etwa 5000 Jahren sesshaft geworden. Sie wandern nicht mehr, weil starker Regen vor tausenden Jahren ihre Fundamente zementiert hat. Weil sich ihre Sandtentakeln vom Zentrum aus in alle Richtungen ausbreiten, nennt man sie Sterndünen.

Manchmal können wir dem Wind aber dabei zusehen, wie er den Sand der Dünen herumschubst. Die Fundamente der Dünen sind fest, aber ihre Gipfel werden vom Winde verweht.

Vom Winde verweht

Das passiert jeden Tag, nur sehen wir es normalerweise nicht. Der Wind weht meist mässig, und ständig aus einer anderen Richtung. Wenn heute Ostwind herrscht, hat sich morgen der Südwester die Position zurückerobert. Aber übermorgen herrscht vielleicht der Nordwind.

Oder all das passiert an einem einzigen Tag. Dann sind die Sandkörner Spielzeuge der Winde, die nur hin-und hergeschubst werden.

Aber an Tagen wie diesem, mit starkem Wind, setzen sich Heerscharen von Sand- und Staubkörnern in Bewegung, um sich anderswo niederzulassen.

Das dauert aber meist nicht lang. Nach dem Sturm lassen sich die Sandkörner unter dem strahlend blauen Himmel nieder, als ob nichts gewesen wäre.

Farbkontraste am Sossusvlei Namibia

Und was macht nun den Haufen Sand so umwerfend? Ich würde mich über einen Kommentar darüber freuen! Einfach unten ins Kommentarfeld schreiben.

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