• Skelettküste Schiffswrack
  • Robbenkolonie in der Walfisch Bucht/ Walvis Bay

Skelettküste

  • Schiffswracks

  • Der trockenste Teil der Namib Wüste

  • Dünen treffen auf den atlantischen Ozean

  • Wüstenlöwen -und Elefanten

Namibia Karte - Spitzkoppe und Erongo

Die Skelettküste

Die Skelettküste ist nicht nur bei Schiffen berühmt berüchtigt.

Portugiesische Seefahrer fanden hier viele Walknochen, aber kein Frischwasser, und nannten die Küste das „Tor zur Hölle“. Im Lauf der Zeit wurde sie zur „Skelettküste“ – wegen der vielen Schiffswracks, Knochen und Legenden.

Für Schiffe ist diese Küste tückisch. Nebel, bei dem man keine Hand mehr vor den Augen sieht und Sandbänke, die ständig wandern machen die Navigation schwierig. Auch moderne Schiffe haben da noch ihre Probleme. Die Zaila zum Beispiel liegt ein paar Kilometer südlich der Küstenstadt Hentiesbay am Strand. Sie ist 2008 gestrandet und Rettung war nicht möglich. Heute ist sie einer fantastisches Fotomotiv. Kormorane schätzen das gestrandete Schiff sehr als Rast- und Brutplatz.

Skelettküste – Am Tor zur Hölle wird heute meist geangelt

Am „Tor zur Hölle“ wird heute meist geangelt.  Die Skelettküste ist noch vollkommen wild. Einzigartig! Nur Hobby-Angler geniessen an den zahlreichen Angelplätzen den Fischreichtum der Küste. Ansonsten ist sie immer noch menschenleer und mysteriös.

Die Skelettküste ist Teil der nördlichen Namib und in zwei Nationalparks aufgeteilt:

  • Dorob Nationalpark: reicht von Swakopmund bis zum Ugab Tor (siehe oben – das Tor im Totenkopf-Design mit Walrippen)
    Die Städte Swakopmund, Henties Bay und Wlotzkasbaken sind vom Park ausgenommen.
  • Skelettküstenpark (inneres Rechteck auf der Karte oben): Dieser Park liegt etwa 130 km nördlich von Swakopmund und reicht vom Ugab Tor bis zum Kunene. Von hier stammen die spektakulären Bilder von im Sand versunkenen Schiffswracks, und Elefanten oder Löwen, die Dünen hinunterstapfen.

Cape Cross (Kreuzkap) liegt im Dorob Nationalpark. Hier landete der Portugiese Diego Cao und errichtete ein Kreuz (Padrao). Zahllose Kap-Pelzohrrobben ziehen hier von November bis Februar ihre Jungen auf (Achtung: der Gestank hier ist berüchtigt).

An der Skelettküste gibt es ausser Campingplätzen für Angler kaum Übernachtungsmöglichkeiten. Eine öffentliche Strasse führt entlang der Küste bis Torra Bay. Wer den Skelettküstenpark sehen will, muss eine Tour mit einem lizensierten Tour-Veranstalter buchen.

Einen Teil der Skelettküste sehen die meisten Besucher, da die Küste bei Swakopmund auf fast jeder Namibia-Reise besucht wird.

Früher fand man an der Skelettküste tausende Walknochen und Holzreste von Schiffen. Aber die wurden im Lauf der Zeit alle wegetragen und sind der rauhen Witterung zum Opfer gefallen.

Da es vor den grossen Walfängerzeiten im 18. Jahrhundert tausende Wale an der Küste gab, gab es auch entsprechend viele Walknochen.

Zu den besonderen Reiseideen
Mehr Inspiration und Information
Kontaktieren Sie uns